Fam. Moos macht Bildung für Alle

Endlich war es so weit! Der Verein „Bildung für Alle" konnte ein richtiges Schulhaus beziehen. Der von der „Familie Moos" besetze Schulpavillon Allenmoos 2 bot die nötige Infrastruktur, damit der Verein seine Kräfte unter dem Dach der Autonomen Schule Zürich (ASZ) voll entfalten konnte.

Der Auftakt des Schulbetriebs wurde gar von der Rundschau des Schweizer Fernsehens dokumentiert. Rasch wurden die wöchentlichen Sitzungen im gemütlichen Aufenthaltsraum der ASZ zur festen Institution und es wurde oft bis spät in die Nacht Lehr- und andere Pläne geschmiedet.

Aufgrund einer Weisung des Kantons, die es den Gemeinden faktisch untersagte, Menschen mit noch laufendem Asylverfahren Deutschkurse (und sogar Tickets dafür) zu finanzieren, stieg die Anzahl Teilnehmender der Deutschkurse explosionsartig. Gewisse Klassen erreichten eine kritische Grösse von über 30 Lernenden. Das Angebot sollte baldmöglichst erweitert werden.

Doch nicht nur Probleme in bei der Raumverteilung mussten gelöst werden; mit zunehmender Kälte gegen Jahresende wurde das Heizungsproblem immer Akuter: Das städtische Schulhaus war weder durch Wasser noch Strom, geschweige denn Heizung von der öffentlichen Hand versorg. Auch die Grundbedürfnisse nach Wärme, Wasser und Licht mussten in „do-it-yourself-Manier" gelöst werden. Die Teilnehmenden wurden so oft wie möglich in die Arbeiten am Haus, wie zum Beispiel der Installation von Ölöfen einbezogen.

Trotz intensiven Bemühungen und zähen Verhandlungen mit der Stadt blieb eine reguläre Stromversorgung durch das öffentlich Netz bis zum Ende ein unerfüllter Wunsch. Mit Solarzellen und Generatoren während der grauen Jahreszeit wurde eine Art Notstromnetz ermöglicht.

 

Verein Bildung für Alle

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